1940

Quelle unter Geheimhaltung

MAN SCHREIBT DAS JAHR 1940. Die Besatzung der Tschechoslowakei durch die Nazis ist auf ihrem Höhepunkt. Zu dieser Zeit deutet sich auf den Zeichenbrettern in den Fabriken der Firma Jawa die erste Gestalt des neuen Prototyps des Wagens Minor mit Vorderradantrieb an. Trotz der Gefahr, verraten und erschossen zu werden. Die geheim gehaltene Entwicklung des Projekts läuft unter der Leitung des Konstrukteurs Rudolf Vykoukal und trägt den Decknamen BWM (Böhmisches Werk Minor). Die Nazis hegen deshalb keinen Verdacht, da in den Jawa-Werkstätten deutsche Wagen gängig repariert werden.

1944

Der Beginn der Legende

DAS KRIEGSENDE steht kurz bevor und mit ihm enden auch die letzten Anpassungen des Prototyps des Minor, derer es während des Kriegs unter der Marke BWM insgesamt neun zu konstruieren gelang. Das Industrieministerium entscheidet über die Verlegung der Produktion aus Jawa in die Letecké-Werke der Marke Aero, wo sich 1948 die Entstehung der Sportversionen Minor Sport mit einer zigarrenförmigen Karosserie durchsetzt. Die künftige Legende ist angerichtet.

“Auf ein Zeichen des Starters hin laufen alle schnell zu ihren Maschinen und schon beginnt der harte Kampf um Sekunden, Meter, Kilometer, Räder, der Kampf im größten Rennen Europas.”

ZEITSCHRIFT WELT DER MOTOREN, 1949

1949

Dem Regime zum Trotz

1949 FINDET ERSTMALS nach dem Krieg das berühmte Rennen von Le Mans, das prestigeträchtigste Sportevent in der Welt des Automobilsports statt. Und die Tschechoslowaken sind mit zwei Wagen Minor Sport dabei. Ihre Teilnahme durchzusetzen half, trotz des Missfallens der Kommunisten, der französische Vertreter der Marke Aero, Jacques Poch, der die besten hiesigen Rennfahrer, Ivan Hodáč, Otto Krattner und František Sutnar zu sich einlud.

1949

Ein Drama bis zum Schluss

BEI DER FAHRT ZUM RENNEN begannen die ersten Schwierigkeiten bereits an der Grenze zu Deutschland. Die Amerikaner lehnten es ab, den mit den Minors beladenen Lastkraftwagen passieren zu lassen, und so musste die Besatzung über Wien und die Tiroler Alpen bis in die Schweiz fahren, wo sie an einem Sonntag, einem Tag mit LKW-Fahrverbot ankam. Die Verspätung wuchs weiter an. Bei der Ankunft in Paris hatte man anstelle von 1100 Kilometern 1900 hinter sich. Im Autoklub mit den Registrierungen zum Rennen kam man erst fünf Minuten nach Schließzeit an und erst am Morgen des nächsten Tags stimmten die Veranstalter zu, dass die Besatzung schließlich am Le Mans teilnehmen kann.

1949

Höhepunkt des tschechoslowakischen Motorsports

POCHS MINOR MIT DER NUMMER 59 landete auf dem 19. Platz, was der letzte Platz der Klassifikation war. Dafür erbrachte die Nummer 58 mit Krattner und Sutnar, die unter anderem mit Handschuhen von Engelmüller ausgestattet waren, eine fantastische Leistung ab. Sie kamen als Fünfzehnte an, aber ihre Klasse bis 750 cm³ gewannen sie. Bei Le Mans wird jedoch die Gesamtwertung anhand eines Leistungsindexes berechnet, wo das Verhältnis zwischen der zurückgelegten Entfernung und der Leistung berechnet wird. Dort platzierte sich der Minor Sport 58 letztendlich als zweiter! Dies war ein enormer Erfolg.

1949

Glorreiche Rückkehr

NACH DER RÜCKKEHR NACH HAUSE wurden die Sieger im großen Stil begrüßt. Die siegreichen Wagen wurden feierlich auf dem Prager Wenzelsplatz ausgestellt und die Letňaner Fabrik erlebte eine Flut von Bestellungen für kleine Rennwagen aus aller Welt. Trotz des Interesses des Westens und des Erfolgs bei Le Mans wurde die Produktion der Autos Aero Minor jedoch aus politischen Gründen eingestellt und die Marke begann langsam zu verstauben.

“In der 23. Stunde des Rennens widmete uns der Sprecher die meiste Aufmerksamkeit, als er die Zuschauer bereits hinwies, dass wir eine große Überraschung sein werden, wenn wir das Tempo halten.”

ZEITSCHRIFT WELT DER MOTOREN, 1949

2015

Auferstehung

MEHR ALS 70 JAHE WARTETE DER AERO MINOR auf seine Wiederentdeckung. 2015 kauft ein Verein von Autoenthusiasten mit dem Namen Le Mans Redux einen der wenigen erhaltenen Wagen Minor Sport mit Originalmotor und -getriebe in Tschechien und plant, mit ihm 2021 erneut zu namhaften Rennen aufzubrechen. Wird sich die Geschichte wiederholen?

2021

Werden Sie Teil einer Legende

ANLÄSSLICH DER TSCHECHISCHEN RÜCKKEHR nach Le Mans 2021 geben wir eine limitierte Edition handgenähter Fahrerhandschuhe Engelmüller heraus, die durch diesen legendären Wagen inspiriert sind. Von jedem verkauften Paar kommt ein Teil des Erlöses dem Verein Le Mans Redux zu, der mit diesem Wagen versuchen will, seinen historischen Erfolg auch im Jahr 2021 zu wiederholen. Werden auch Sie Teil einer Legende.

A.M.49

Limitierte Edition BOHEMATIC

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